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Review

Der Blick eines involvierten Unbeteiligten: ApoSkalypse, nur noch ApoSkalypse war das Thema im Freundeskreis.
Ein Ska, Skunk & Reggae Festival im Naturtheater Friedrichshagen, mitten in Berlin-Köpenick. Unvorstellbar.

Funktioniert so etwas überhaupt? "Klar" war die Antwort.

Am 17.Juli 1999 stand ich dann am Vormittag in diesem Amphitheater. Kisten mit Equipment wurden von A nach B geschleppt, Stoffplanen angetackert, Security und Helfer eingewiesen, Stände aufgebaut. Für mich Greenhorn alles nicht ganz nachvollziehbar. Was machen die da eigentlich? Scheinbar hatte alles seinen Sinn und jeder wußte, wo er gebraucht wurde. Alle vereint mit dem Ziel in Köpenick ein Festival auf die Beine zu stellen. So nach und nach nahm alles Gestalt an - Bühne, Catering, Stände... . Jetzt war die Spannung groß.

Kommen überhaupt die erhofften Leute? Hat das Konzept überzeugt?
Bei schönstem Sonnenschein und 30 Grad im Schatten ging es pünklich um 15 Uhr los.

NoBrain NoPain, Der Falz & Capone and the Bullets überzeugten die ersten Gäste, die seit Jahren schlafende Tanzfläche zu wecken. Mit jeder S-Bahn kam ein neuer Schwung tanzwütiger Skunker.
Die Lokalhelden Malatesta und De Ruth`s ließen die Tanzpantaletten nicht zur Ruhe kommen. Spätestens jetzt war das Naturtheater endgültig aus seinem Dörnröschenschlaf geweckt worden und rockte ordentlich mit. Das Highlight des Abends brachte den Kessel zum brodeln - Mother`s Pride aus Berlin.
Keiner konnte sich mehr auf den Bänken halten und jeder suchte sich einen Tanzplatz mit Blick auf die Bühne. Selbst die Bänke wipten im Takt mit.
8 Stunden Live-Mukke, traumhaftes Wetter und ca. 1000 zufriedene Besucher ließen die Gesichter der Veranstalter endlich lächeln. Drei Monate Arbeit hatten sich gelohnt.

Bei dem einen oder anderen Bier reifte der Entschluß, es auch nächstes Jahr wieder im Naturtheater-Friedrichshagen mitten in Köpenick rocken zu lassen.