Review
Viel gelernt haben wir als Orgateam im Jahr 2004 bei Apo 6. Wenige Wochen vor Veranstaltungstermin sagt der geplante Hauptact „The Selecter“ ab. Dies wirkte sich nicht nur auf die Position im Line Up aus, sondern sprengte uns das halbe Programm, da unter den neuen Umständen The Ruffians ebenfalls Abstand nahmen von ihrer Verpflichtung. In dieser Phase war von „es gibt keine ApoSka mehr“
über „lasst uns die Veranstaltung dieses Jahr canceln“ bis hinzu „es ist fast egal wer bei uns spielt die Party macht das Publikum“ die Rede. Die Mehrheit der Macher tendierte zu letzterem und tat alles um einen annähernd geilen Headliner zu finden. Für die meisten von uns waren Rude Rich & the Highnotes im Vorfeld die Katze im Sack, übertrafen bei dem Fest aber unsere Erwartungen um Längen.
Die „Berlinlastigkeit“ des restlichen Programms erwies sich ebenfalls als nicht partyhemmend (einigen treibt es jedes Jahr die Schweißperlen ins Jesicht wenn wir nicht internäschnel jenuch sind). Vielmehr freut es uns dass die Ohrbooten bei der Apo am Start waren und bei unserer Halbzeitparty im Audio sich noch mal die Ehre gaben bevor sie in andere Ligen verschwinden.
Apropos Audio !!! An dieser Stelle Danke !!! noch mal für den Support bei der WorkerDankeApohalbzeitAfterShowPreview7-Party und für die coole Aftershowparty im Juli im ABC (war seit langem mal wieder ein starker Abschluss auch ohne Band). Da der InterKörmet e.V. sich in jedem Jahr mit Veränderungen des Lebens seiner Mitglieder konfrontiert sieht (Familiengründer, Projektwechsler u.ä.) freuen wir uns dass wir seit letztem Jahr von den üblichen Verdächtigen des Audios auch in der Veranstaltungsorganisation unterstützt werden.
Im Übrigen ist die Party von letztem Jahr noch nicht vorbei. Das Umweltamt hatte aufgrund von vier Anwohnerbeschwerden wegen Lärmbelästigung ein Ermittlungsverfahren gegen uns eingeleitet. Als kurzes Statement zu den Vorwürfen können wir nur sagen, die Apo wurde nach bestem Wissen und Gewissen den Auflagen der Ausnahmegenehmigung o.g. Behörde entsprechend durchgeführt. Auf diesem Weg können wir dem Umweltamt nur gratulieren, da es durch einen Personalwechsel in diesem sensiblen Bereich gehandelt hat. Wir hoffen für die Zukunft auf bessere Zusammenarbeit. Zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung wegen der Vorkommnisse im letzten Jahr wird es trotzdem kommen, da der Ex-Sacharbeiter als eine seiner letzten Amtshandlungen die Sache dem Amtsgericht übergeben hat. Ihm wünschen wir für die Zukunft ein Aufgabengebiet wo er glücklich wird und kein Schaden anrichten kann.



